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78 Cards in this Set
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Knappheit |
Mehr Nachfrage als Angebot |
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Gut |
Mittel zur Bedürfnisbefriedigung |
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Positive Ökonomik |
- Beschreibt wie die Ökonomik funktioniert - Nutzt & setzt Theorien und Modelle ein. |
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Normative Ökonomik |
- Umfasst Werturteile: -> Um die Volkswirtschaft zu ändern -> oder Um ein gewünschtes Ziel zu erreichen
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Theorien |
- Sind Aussagen um teile der Realität zu: -> beschreiben, erklären oder prognostizieren. |
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Modelle |
Abstrakte & Schematische Darstellungen der Realen Welt. |
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Allokation |
Verteilung der Produktionsfaktoren auf die Produzenten |
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Distribution |
Verteilung der produzierten Güter auf die Haushalte |
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Tradeoffs |
- eine Austauschbeziehung
- Beschreibt eine gegenläufige Abhängigkeit
- Wird das eine besser, wird zugleich das andere schlechter |
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Markt |
- Ein Ort, wo Angebot und Nachfrage aufeinander treffen
- Er ensteht durch Bedürfnisse der Konsumenten, welche befriedigt werden wollen |
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Vollkommene/Perfekte Wettbewerbsmärkte |
- Viele Anbieter & Nachfrager
- Kein Anbieter oder Nachfrager kann den Preis beeinflussen
- In der Realität kaum vorfindbar |
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Oligopol |
- Realer Markt
- Wettbewerber können den Preis und andere Wettbewerbsparameter strategisch beeinflussen |
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Kartell |
- Realer Markt
- Gruppen von Anbietern/Produzenten treffen Absprachen bezüglich verschiedener Marktparameter (Preis/Menge) |
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Monopol |
- Realer Markt - Nur ein Anbieter |
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Monopson |
- Realer Markt - Nur ein Nachfrager |
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Effizienz |
- sog. "Pareto-Optimum" - ist ein Zustand, in dem es unmögich ist, eine Eigenschaft zu verbessern, ohne zugleich eine andere verschlechtern zu müssen. |
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Konsumentensouveränität |
Wettbewerbliche Märkte orientieren sich an den Bedürfnissen der Konsumenten! |
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Adaptive Effizienz |
- Märkte verlangen hohe Flexibilität
- Dadurch Anpassungen an externen Schocks (Plötzliche Angebot/Nachfrage änderung) |
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Schwächen von Märkten |
- Leistungsgerechte Einkommensverteilung - Natürliche Monopole - Öffentliche Güter |
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Alternative Koordinationsmechanismen |
- First come, first serve. - Selbstversorgung - Hierarchische Verteilung |
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Marktpreis |
- Wettbewerbsmarkt herrschende Preis - Preis eine Gutes, der sich auf einem Markt bildet. |
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Homogene Märkte |
Gewöhnlich ein einziger Preis (z.B Gold) |
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Heterogene Märkte |
Unterschiedliche Preise für gleiche oder ähnliche Produkte |
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Angebotskurve |
Gibt an, wie viele Güter zu einem bestimmten Preis auf dem Markt von den Anbietern angeboten werden. |
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Angebotskurve: Endogene Variable |
- Änderung des Preises verursacht Änderung der angebotenen Menge - Bewegung entlang der Angebotskurve |
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Angebotskurve: Exogene Variable |
- Änderung der Kosten der Arbeit, des Kapitals und der Rohstoffe bestimmen die Lage der gesamten Angebotskurve - Verschiebung der gesamten Kurve |
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Nachfragekurve |
Gibt an, wie viel von einem bestimmen Gut zum jeweiligen Preis nachgefragt bwz. konsumiert wird. |
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Nachfrage bestimmende Variablen: |
- Einkommen - Präferenzen der Konsumenten - Anzahl der Nachfrager - Angebot und Preis verwandter Güter |
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Güterbündel / Warenkörbe |
- ist eine Zusammenstellung bestimmer Mengen eines oder mehrerer Güter |
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Indifferenzkurven |
beschreibt Güterbündel, die für Haushalte den gleicheen Nutzwert haben. |
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Indifferenzkurven: Annahmen |
- Nichtsättigungsannahme: Ein fallender Verlauf ist vorherbestimmt
- Ausgewogenheitsannahme: Indifferenzkurven haben einen konvexen verlauf
- Transitivitätsannahme: Überschneidungen innerhalb der Kurven sind nicht möglich. |
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Indifferenzkurvenschar |
- ist eine Menge von Indifferenzkurven, die die Präferenzen einer Person für alle kombinationen der Güter beschreibt
- Je höher die Indifferenzkurve, desto höher der Nutzwert index für diese Person |
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Grenzrate der Substitution (GRS) |
- Das Negative der Steigung der Indifferenzkurve
- Die GRS von Bekleidung zu Lebensmittel, ist die Menge an Bekleidung, die eine Person aufzugeben bereit ist, um eine zusätzliche Menge an Lebensmittel zu erhalten
- z.B GRS=6: Der Konsument ist bereit 6 Einheiten Kleidung (y) aufzugeben, um eine Einheit an Lebensmitteln (x) zu erhalten |
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GRS: Vollkommene Substitute |
- Zwei Güter sind ollkommene Substitute, wenn der Konsument bereit ist, ein Gut gegen das andere Gut in einem konstanten Verhältnis zu tauschen - z. B. 2 Tassen Kaffee gegen 3 Gläser Coca Cola
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GRS: Vollkommene Komplimente |
- Zwei Güter sind vollkommene Komplemente, wenn der Konsument sie immer in einem konstanten Verhältnis miteinander konsumiert - z. B. Tasse Kaffee mit 1 Glas Milch
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Nutzen |
- Wert für die einem Konsumenten aus einem bestimmten Güterbündel erwachsende Befriedigung
- Das Nutzenniveau entspricht dem Befriedigungsniveau einer Indifferenzkurve |
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Ordinale Nutzenfunktion |
- Ordnet die Warenkörbe in der Reihenfolge vom am stärksten zum am wenigsten bevorzugten Warenkorb
- Gibt allerdings nicht an, um wieviel ein Warenkorb einem anderen vorgezogen wird |
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Kardinale Nutzenfunktion |
-Nutzenfunktion, die beschreibt, um wie viel ein Warenkorb einem anderen Warenkorb vorgezogen wird (Jedoch schwierig zu messen) |
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Budgetbegrenzung |
- sind Beschränkungen, mit denen die Konsumenten infolge ihrer begrenzten Einkommen konfrontiert werden |
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Budgetmenge |
- ist die Menge aller Güterbündel, die sich ein Konsument leisten kann |
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Budgetgerade |
- gibt alle Kombinationen von zwei Gütern an, bei denen die ausgegebene Gesamtsumme gleich dem Einkommen ist |
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Haushaltsoptimum |
Die Konsumenten wählen eine Kombination von Gütern, um die Befriedigung zu maximieren, die sie mit dem von ihnen zur Verfügung stehenden begrenzten Einkommen erzielen können |
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Grenznutzen |
die aus dem Konsum einer zusätzlichen Einheit eines Gutes erwachsende zusätzliche Befriedigung |
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1. Gossensche Gesetz |
- Gesetz des abnehmenden Grenznutzens: - Das Gesetz besagt also, dass der Konsum eines Gutes mit zunehmender Menge einen immer geringeren Zusatznutzen (Grenznutzen) stiftet. |
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2. Gossensche Gesetz |
- Beim zweiten Gossenschen Gesetz geht es um die Verteilung des Einkommens auf eine Vielzahl von Bedürfnissen, um einen höchsten Gesamtnutzen zu erzielen. |
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Unendlich Elastische Nachfrage (Ep = ∞) |
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Vollkommen Unelastische Nachfrage (Ep = 0) |
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Grund- und Zusatznutzen |
- Güter haben zunächst einen Grundnutzen: Wasser löscht den Durst, Brot stillt den Hunger. Häufig haben Güter aber auch einen Zusatznutzen. - So löscht Bier beispielsweise nicht nur den Durst, sondern sorgt für eine ausgelassene Stimmung und macht letztlich betrunken.
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Gesamt- und Durchschnittsnutzen |
- Die Gesamtmenge eines Gutes, wie zum Beispiel sechs Flaschen Bier, erbringt einen Gesamtnutzen. Der Genuss von sechs Flaschen Bier kann den Alltagsstress vergessen lassen.
- Durch Teilen des Gesamtnutzens durch die Anzahl der Teilmengen ergibt sich der Durchschnittsnutzen. Das heißt: Ausgehend von sechs Flaschen Bier lindert der Genuss einer Flasche Bier den Alltagsstress um ein Sechstel. |
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Grenznutzen |
- Die Erhöhung der Menge des Gutes um eine Einheit, also der Nutzenzuwachs, wird als Grenznutzen bezeichnet. Den größten Grenznutzen bringt die erste Flasche Bier. Es führt zu einer größeren Zufriedenheit. Das zweite Bier trägt schon weniger zur Linderung der Sorgen bei. |
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Engelkurven |
- Engelkurven setzen die Menge eines konsumierten Gutes mit dem Einkommen in Beziehung - Aus ihrem Verlauf lässt sich erkennen, ob es sich bei dem Gut um ein superiores (die Engelkurve steigt an) oder ein inferiores (die Engelkurve fällt) Gut handelt |
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Engelkurve für ein normales Gut |
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Engelkurve für ein superiores Gut |
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Engelkurve für ein inferiores Gut |
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Substitutionseffekt |
- Substitutionseffekt bezeichnet die Nachfrageänderung nach einem Gut, die sich infolge einer Änderung der relativen Preise ergibt. - Sinkt der Preis eines Gutes, führt der Substitutionseffekt typischerweise zu einer Erhöhung der nachgefragten Menge des Gutes |
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Einkommenseffekt |
- Einkommenseffekt bezeichnet die Nachfrageänderung nach einem Gut, die sich infolge einer Änderung des Einkommens einstellt. -Senkung des Preises für ein Gut führt zur Erhöhung der realen Kaufkraft der Konsumenten - Erhöht sich die Kaufkraft bzw. das Einkommen eines Konsumenten, kann die Nachfrage nach einem Gut steigen oder sinken |
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Giffen Gut |
z.B ein minderwertiges Gut, das aufgrund eines Einkommensrückganges ein höherwertiges Gut substituiert (Kartoffeln und Fleisch bei Armut; Giffen- Gut) |
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Snobeffekt |
- die Nachfrage nach einem Luxusgut geht zurück, wenn der Preis fällt, weil es dann kein Statussymbol mehr ist (Snobeffekt) |
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Das Produktionsverfahren / die Produktionstechnologie |
die Kombinierung von Inputs oder Produktionsfaktoren zur Herstellung eines Outputs |
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Produktionsfaktoren / Inputs |
- Arbeit - Kapital - Rohstoffe |
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Outputs |
Können sowohl Dienstleistungen als auch physische Produkte sein |
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Produktionsfunktion |
gibt die höchste Produktionsmenge an, die ein Unternehmen mit jeder angegebenen Kombination von Inputs bei gegebener Technologie produzieren kann
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Gesetz der abnehmenden Grenzerträge |
Ist ein Modell Modell, dass die Relation von Einsatz (Input) und Ertrag (Output) beschreibt, wenn ein Faktor verändert wird und alle anderen gleich bleiben. |
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Die Isoquanten |
- Sind Kurven, die alle möglichen Inputkombinationen darstellen, mit denen der gleiche Output erzielt wird - Diese Informationen gestatten es dem Produzenten, wirkungsvoll auf Änderungen auf den Inputmärkten zu reagieren |
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Die Isoquantenschar |
Die Isoquanten werden aus der Produktionsfunktion für eine bestimmte Produktionsmenge hergeleitet. |
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Grenzrate der technischen Substitution |
- Negative Steigung der Isoquante - Änderung des Kapitaleinsatzes, durch die Änderung des Arbeitskrafteinsatzes |
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Vollkommen Substituierbare Inputs |
- Die GRTS ist in allen Punkten auf der Isoquanten konstant - Bei einer bestimmten Gütermenge kann jede Kombination von Inputs gewählt werden (A, B, oder C), um das gleiche Produktionsniveau zu erzielen |
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Vollkommen Komplementäre Inputs (Produktionsfunktion mit festem Einsatzverhältnis) |
- Inputs müssen in einem festen Einsatzverhältnis eingesetzt werden - eine Substituierung ist nicht möglich: für jede Gütermenge ist eine spezielle Menge jedes Inputs notwendig (z.B. Arbeitskräfte und Presslufthämmer) |
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Überschuss |
mehr Angebot als Nachfrage |
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Elastizitäten |
Prozentuale Änderung einer Variablen und die daran resultierendenänderung einer anderen variablen um 1%
EP > 1 --> Preiselastisch EP < 1 --> Preisunelastisch EP = 0 --> vollkommen unlelastisch EP = ∞ --> vollkommen elastisch |
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Verbraucherverhalten |
Verwendung des Einkommens für Güter unter der maximalen Befriedigung |
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Nicht-Sättigung |
Mehr ist besser als weniger! |
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Vollständigkeit |
Konsumenten können alle Warenkörbe bewerten und vergleichen |
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Budgetbeschränkung |
Beschränkung durch Einkommen |
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Budgetgerade |
Alle Kombinationen von Gütern, deren Summe gleich dem Einkommen ist |
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Verbraucherentscheidung |
Muss auf der Budgetgeraden liegen |
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Grenzprodukt |
Bei Erhöhung eins Inputs, um einen erhöhten Output |
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Grenzertrag |
Steigerung eines Faktors führt irgentwann zu einer Abnehmenden Gütermenge |